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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Nutzung von OnlyMew · Stand: 3. Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Software „OnlyMew“, die von der FanGrowth GmbH (nachfolgend „Anbieter“) bereitgestellt wird. Die Angaben zum Anbieter stehen im Impressum.

OnlyMew richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Gegenstand der Leistung

OnlyMew ist eine Software zur Verwaltung von Creator-Konten auf Drittplattformen: Nachrichten lesen und beantworten, Inhalte verwalten, Vorgänge auswerten und Aufgaben automatisieren. Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils verfügbaren Fassung der Software.

Der Anbieter betreibt die Drittplattformen nicht und hat auf deren Verfügbarkeit, Regeln und Schnittstellen keinen Einfluss. Ändert eine Plattform ihre Schnittstelle oder sperrt sie ein Konto, berührt das den Bestand dieses Vertrages nicht.

Der Anbieter entwickelt OnlyMew fortlaufend weiter. Funktionen können hinzukommen, sich ändern oder entfallen, soweit der vertraglich geschuldete Kernnutzen erhalten bleibt.

§ 3 Registrierung und Zugang

Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs zustande. Die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse ist zu bestätigen; ohne Bestätigung ist eine Anmeldung nicht möglich.

Der Kunde ist für die Vertraulichkeit seiner Zugangsdaten verantwortlich und benennt die Personen, die für ihn Zugang erhalten. Er teilt dem Anbieter unverzüglich mit, wenn ein Zugang missbraucht wurde.

§ 4 Testphase

Nach Hinterlegung einer Zahlungsart kann OnlyMew 14 Tage kostenlos mit einem Creator und allen verfügbaren Kanälen genutzt werden. Die Frist beginnt mit der Hinterlegung der Zahlungsart, nicht mit der Registrierung.

Während der Testphase wird kein Entgelt eingezogen. Der Kunde kann die Testphase jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden; in diesem Fall entsteht kein kostenpflichtiges Abonnement.

Wird die Testphase nicht beendet, geht sie nach Ablauf in ein kostenpflichtiges Abonnement nach § 5 über. Der Anbieter weist hierauf vor Ablauf in Textform hin.

§ 5 Preise und Abrechnung

Das Entgelt setzt sich aus einem monatlichen Grundpreis je verwaltetem Creator und verbundenem Kanal und einem umsatzabhängigen Anteil zusammen. Die jeweils geltenden Beträge und Stufen sind in der Anwendung unter Abrechnung ausgewiesen und dort vor jeder Buchung einsehbar.

Abgerechnet wird nachschüssig: Der Kunde zahlt für den abgelaufenen Abrechnungszeitraum. Grundlage sind die im Zeitraum tatsächlich verwalteten Creator und die gemessenen Umsätze.

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe; dessen Bedingungen gelten insoweit ergänzend. Der Anbieter erhebt und speichert keine Kartendaten.

Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums ändern. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.

§ 6 Zahlungsverzug und Stilllegung

Kommt der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Zugang stilllegen, nachdem der Einzug wiederholt fehlgeschlagen ist und der Kunde auf die Stilllegung hingewiesen wurde.

Eine Stilllegung ist keine Kündigung und keine Löschung. Die Daten des Kunden bleiben erhalten; mit dem Ausgleich der offenen Forderung lebt der Zugang wieder auf. Die Möglichkeit, offene Rechnungen zu begleichen und Zahlungsdaten zu ändern, bleibt währenddessen bestehen.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Das Abonnement läuft monatlich und verlängert sich jeweils um einen Monat, wenn es nicht bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Die Kündigung ist in der Anwendung möglich und bedarf keiner Begründung.

Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde gegen § 8 verstößt.

§ 8 Pflichten des Kunden

Der Kunde nutzt OnlyMew ausschließlich im Rahmen der geltenden Gesetze sowie der Bedingungen der jeweiligen Drittplattformen. Er stellt sicher, dass er zur Verwaltung der von ihm angebundenen Konten berechtigt ist.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die über OnlyMew verarbeiteten und versendeten Inhalte rechtmäßig sind, insbesondere hinsichtlich Urheber-, Persönlichkeits- und Jugendschutzrechten. Er stellt sicher, dass alle abgebildeten Personen volljährig sind und in die Verwertung eingewilligt haben.

Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflichten beruhen.

§ 9 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet sie aber nicht ununterbrochen. Wartungsarbeiten, Störungen bei Drittanbietern und Ausfälle von Drittplattformen können die Nutzung vorübergehend einschränken.

Geplante Wartungen kündigt der Anbieter nach Möglichkeit im Voraus an und legt sie in Zeiten geringer Nutzung.

§ 10 Nutzungsrechte

Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, OnlyMew bestimmungsgemäß zu nutzen. Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht.

An den vom Kunden eingebrachten Inhalten und Daten erwirbt der Anbieter keine Rechte über das hinaus, was zur Erbringung der Leistung erforderlich ist.

§ 11 Datenschutz

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Einzelheiten zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden innerhalb der im Auftragsverarbeitungsvertrag geregelten Frist gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Vor der Löschung hat der Kunde Gelegenheit, seine Daten zu sichern.

§ 12 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf — und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

§ 13 Änderung dieser Bedingungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dies aus rechtlichen oder technischen Gründen erforderlich ist oder die Änderung den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Er teilt die Änderung mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit.

Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei zum Wirksamkeitszeitpunkt kündigen.

§ 14 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.